Riesenkraft erleben · ca. 3 Minuten
Wie erlebt dein Kind Stress?
Manchmal sieht eine Reaktion von außen völlig unverhältnismäßig aus. Ich lade dich ein, für einen Moment auszuprobieren, wie sich Überforderung anfühlen kann.
Keine Anmeldung. Keine Bewertung. Nur drei kleine Perspektivwechsel.
01 · Überforderung
„Mach doch einfach!“
Finde 15 blaue Kreise in 18 Sekunden. Viele Farben bewegen sich gleichzeitig. Nur Blau zählt; jede falsche Farbe kostet zwei Sekunden.
15 Treffer.
18 Sekunden.
Falsche Farbe: −2 Sekunden.
Wie war es für dich, den blauen Kreis zwischen den Ablenkungen und Zurufen im Blick zu behalten? Unter Druck kann es schwerer werden, die Aufmerksamkeit bei einer Aufgabe zu halten.
02 · Unsichtbare Belastungen
Der unsichtbare Rucksack
Ein ganz normaler Dienstag. Was trägt dieses Kind heute schon mit sich herum?
Der Rucksack ist noch leicht.
Heute ist eine Mathearbeit.
Der letzte Tropfen
„Wegen so einer Kleinigkeit musst du doch nicht gleich weinen.“
Der letzte Auslöser ist nicht immer der eigentliche Grund für eine starke Reaktion. Ein Kind trägt manchmal schon viel mit sich herum, bevor überhaupt etwas sichtbar wird.
03 · Perspektivwechsel
Der Wutanfall von innen
Ein schwieriger Morgen aus Sicht eines Kindes. Beobachte nicht nur, was passiert – sondern auch, was sich im Inneren sammelt.
Du hast schlecht geschlafen.
Von außen · von innen
Wenn ich an die Gedanken des Kindes denke, frage ich mich statt „Warum machst du so ein Theater?“ lieber: „Was ist gerade alles zu viel?“
Was Kindern helfen kann →
Der nächste Schritt
Resilienz ist keine Superkraft, die einfach da ist.
Sie wächst in kleinen Erfahrungen: Ich werde gesehen. Ich darf Gefühle haben. Ich kann etwas ausprobieren. Genau dafür schaffe ich mit Riesenkraft sichere Räume, in denen Kinder sich selbst besser kennenlernen und neue Wege üben.
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